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Nun ist sie auch schon wieder zu Ende: die diesjährige Sommerreise des Ensembles Thios Omilos. Mit gut besuchten Konzerten in Lobenfeld, Mosbach und (leider weniger stark frequentiert) Heidelberg, ist die Tournee unserer Gruppe mit einem dreitägigen Abstecher ins Badische zu Ende gegangen. Anders als bei unserem ersten Aufenthalt vor drei Jahren blieb sogar etwas Zeit, um die Sehenswürdigkeiten Heidelbergs genauer unter die Lupe zu nehmen. So genossen wir, politisch und geistlich gestärkt durch Besuche in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte sowie der Heilig-Geist-Kirche, den Blick vom Heidelberger Schloss auf die barocke Innenstadt und den Neckar. Natürlich durfte auch ein Besuch beim weltberühmten Heidelberger Weinfass nicht fehlen (das ein Männerquintett wie das unsere es allerdings geschafft hat, sich besten Gewissens erst vor dem falschen Fass ablichten zu lassen, mag gern unserer fehlenden Gigantomanie angelastet werden, erwies sich das echte Fass von Heidelberg schließlich als potenzieller Sarg für knapp 250 000 Liter Wein!).
Für den letzten Tag war neben der Rückkehr in unser Bonner Stammquartier und einer Probe für kommende Konzerte aber noch ein weiterer gewichtiger Tagesordnungspunkt eingeplant: das große Dankeschön-Kochen für Familie Frommelt, die uns, aufs Beste mit allerlei Viktualien ausgestattet, für lange Zeit beherbergt und mit bestaunenswertem Gleichmut ausgehalten hat. Am Ende konnten wir, die wir in der Regel unsere Berufung eher im kulinarischen Genuss denn im Selbermachen sehen, uns alle über durch eigener Hände Arbeit zustandgekommene gigantische Portionen von Pizzabrötchen, Gurkensalat, Curry-Reis-Ananas-Kreationen und kalorienstrotzendem Honig-Sahne-Gemisch freuen! Insgesamt kann also von einem gelungenen Abschied gesprochen werden. Doch tränenreich war das Scheiden von Bonn am Ende doch nicht: bedingt durch die frühe Aufstehzeit zum Erreichen des Fliegers nach Leipzig/Halle von 4 Uhr (sic!), fiel das Abschiednehmen von zwei an Ereignissen so reichen Wochen Konzertreise eher schläfrig denn bitter aus (ob die kiloweise erworbenen Gummibärchen allerdings als schmackhaftes Trostpflaster herhalten mussten, entzieht sich meiner Kenntnis...)
Patrick |
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