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Hiermit möchten wir Sie und Euch ganz herzlich zu einem Konzert einladen, dass uns besonders am Herzen liegt. Es handelt sich dabei um die "Herbstliche Soirée" in der Lutherkirche am Johannapark, die dieses Jahr nun schon zum dritten Mal dort stattfindet. Zwischen Thomasalumnat und Musikhochschule gelegen, ist dieser Ort für uns symbolträchtig als Mittelpunkt unserer musikalischen Heimat zu sehen und Brennpunkt der beiden Institutionen, die uns musikalisch geprägt haben. 25. September, 19:30 Uhr Lutherkirche am Johannpark, Leipzig Herbstliche Soirée Ensemble Thios Omilos Alexandra Skiebe - Orgel Eintritt: 8 €, Studenten und Schüler 5 €
Programm:
"Biller, Bach und Beatles" -
Motetten und Evergreens des 16., 17. und 20. Jahrhunderts
Im ersten Teil des Konzertes werden wir uns ganz zu unseren musikalischen Wurzeln, also der geistlichen Musik, bekennen. Motetten großer Renaissance-Meister wie Thomas Tallis und Christobal de Morales und Choräle von Johann Sebastian Bach werden eingerahmt durch zwei Kompositionen des derzeit amtierenden Thomaskantors und 16. Nachfolgers von Bach, Georg Christoph Biller, unter dem wir fünf neun Jahre lang im Thomanerchor gesungen haben. Der zweite Teil wagt dann den Brückenschlag zu weltlichen Madrigalen von Orlando di Lasso, Thomas Morley und Hans Leo Hassler und zeigt unter anderem auf, wie bekannte und im ersten Teil gehörte Choralmelodien sich in weltlichen Kompositionen wiederfinden lassen, bevor wir dann zu den unsterblichen Hits der Comedian Harmonists und der Beatles überleiten, wobei sich zeigt, dass auch letztere manchmal im Gewand eines Renaissance-Madrigals auftreten können - zum Beispiel, wenn Sie im Arrangement der Kings Singers gesungen werden! Mit jazzigen Klängen wird dann der Kreis geschlossen - denn Georg Christph Biller ist nicht nur bekennender Beatles-Fan, sondern auch Jazz-Freund.
Zwischen den beiden Teilen spielt die Organistin Alexandra Skiebe „Drei jazzverwandte Choralbearbeitungen“ von Volker Bräutigam – hier noch einmal auf den oben genannten Brückenschlag zu verweisen, erübrigt sich. |