Ensemble Thios Omilos
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Tagebuch
Motetten am 10.2. & 11.2.
03.02.2012 19:55:24

Nach einer langen Pause melden wir uns zurück und starten in unsere neue Konzertsaison. Aus diesem Grund möchten wir Sie und euch herzlich in die Thomaskirche Leipzig einladen, wo wir am 10. und 11. Februar die Motetten gestalten werden. Dieses Mal haben wir wunderbare Werke der Romantik für unser Programm ausgewählt, so u.a. Motetten von Grieg, Poulenc, Rossini, Rheinberger und Reger. Zudem werden wir das erste Mal in neuer Besetzung singen!

Wir freuen uns also auf ein baldiges Wiedersehen!


Ihr und euer Ensemble Thios Omilos

Chorkonzert Rheinberger am 12.11. (Leipzig) und 13.11. (Zwenkau)
22.10.2011 21:51:56
Liebe Freunde der a-cappella-Musik,

hiermit möchten wir Ihnen und Euch ganz herzlich ein Konzert empfehlen, das wir zwar nicht als Ensemble Thios Omilos selbst gestalten, aber immerhin in Teilen mitwirken. Es handelt sich um zwei sehr interessante Chorkonzerte unter dem Titel „Cantus Missae“ mit Werken von Rheinberger, Nystedt und Kverno, die unser 1. Bass Philipp Goldmann initiiert hat und dirigieren wird.

Chorkonzert „Cantus Missae“
12. November 2011, 19:00 Uhr – Lutherkirche Leipzig
13. November 2011, 17:00 Uhr – Laurentiuskirche Zwenkau

Chor aus Studierenden der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
Leitung: Philipp Goldmann

Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Knut Nystedt & Trond Kverno
Eintritt frei!

Zum Programm:
Dass sich die Werke des Liechtensteiner Komponisten Josef Gabriel Rheinbergers (1839-1901) hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreuen, steht außer Frage. Sein Abendlied „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ ist gerade dabei, zum „Schlager“ der Chormusik zu werden. Aber auch andere seiner Kompositionen sind für Chöre jeglicher Art oft gut geeignet, da sie sich durch eine leicht erfassbare Harmonik, gut singbare Melodien und überschaubaren Umfang auszeichnen. Rheinbergers Messe in Es-Dur „Cantus Missae“ zählt wohl nur bedingt dazu. Sie ist nämlich gleich für zwei Chöre zu je vier Stimmen geschrieben und stellt hohe stimmliche Ansprüche an die Interpreten. Rheinberger orientiert sich in der kontrapunktischen Verarbeitung an den so genannten Alten Meistern wie Giovanni da Palestrina, aber lässt nichts von der ausladenden typisch romantischen Harmonik vermissen. Dadurch gehört sie wohl zu den schönsten romantischen a-cappella-Messen, die uns überliefert sind.
Extra zur Aufführung dieses besonderen Werkes haben sich Studierende aus Leipzig unter der Leitung von Philipp Goldmann zu einem Chor zusammengefunden. Desweiteren bringen sie Werke von den skandinavischen Komponisten des 20. Jahrhunderts Knut Nystedt und Trond Kverno zu Gehör.
Neue Agentur
19.09.2011 13:57:44

Bei Thios Omilos ist zur Zeit einiges in Bewegung! Da uns wie bereits mehrfach erwähnt unser langjähriger Bass Emanuel im Oktober gen Rostock verlässt, mussten wir uns bereits nach einem Nachfolger auf der dann vakanten Bass-Position umsehen. Mit Manuel Helmeke glauben wir da einen guten Fang gemacht zu haben!
Allerdings hinterlässt Emanuel nicht nur auf sängerischem Gebiet eine Lücke. In den letzten immerhin vier Jahren hatte Emanuel bei uns die Funktion des Managers inne. Diese Lücke zu schließen ist uns nun auch gelungen; und wir sind froh, hier verkünden zu können, dass wir ab sofort unsere gesamte Konzertorganisation über die Künstleragentur CHARTER - Konzerte unter der leitenden Hand von Thomas Werner laufen werden. Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit und möchten betonen, dass bitte alle Anfragen ab sofort nur noch über folgenden Kontakt einzureichen sind:

CHARTER - Konzerte
info@charter-konzerte.de
www.charter-konzerte.de
Thomas Werner
D - 04229 Leipzig - Erdmannstr. 6
Mobil: +49 (0) 179 32 569 31
Fax: +49 (0) 1803 55 185 98 73*
*9 Cent/Min (aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max 42 Cent/Min)

Emanuels Abschied und Herbstliche Soirée am 9.10.2011
07.09.2011 23:59:03

„Musica nova“
Motetten und Madrigale von Adrian Willaert, Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Samuel Scheidt, Erhard Mauersberger u.a.

Lutherkirche am Johannapark, Leipzig
Sonntag, 09.10.2011, 19:30 Uhr
Karten zu 8 € (für Schüler und Studierende zu 5 €)

In diesem Konzert verabschieden wir unseren langjährigen Bass und Mitsänger Emanuel, der uns nach Rostock verlässt, um dort nach abgeschlossenen Gesangsstudium ein Schauspielstudium zu beginnen. Wer Emanuel also noch mal in Reihen von Thios Omilos erleben und ihm Lebewohl sagen möchte, sollte diese letzte Gelegenheit nicht versäumen.

Zum Programm: Adrian Willaert (um 1490-1562) war einer der bedeutendsten Komponisten der italienischen Renaissance. Sein umfangreiches Schaffen führte ihn in alle wichtigen Zentren der Musik des 16. Jahrhunderts: geboren in Brügge ging er zunächst nach Paris, einige Male nach Ungarn, zum Hof der Este nach Ferrara in Italien und schließlich nach Venedig, wo er als Kapellmeister im Dom San Marco ganze 35 Jahre wirkte. 1559 lies der immerhin schon 70-jährige Willaert sein wichtigstes Werk dru-cken: die „Musica nova“. Durch diese Sammlung von 27 Motetten und 25 Madrigalen muss Willaert bereits zu seinen Lebzeiten eine ungewöhnliche Strahlkraft auch über Venedig hinaus besessen haben: der Druck zählt heute zu einem der schönsten und am sorgfältigsten hergestellten Drucke des ganzen 16. Jahrhunderts.
Das Ensemble Thios Omilos wird in seiner traditionellen Herbstlichen Soirée einige dieser Motet-ten und Madrigale aus Kopien des Originaldruckes singen. Für die Sänger stellt dies eine besondere Herausforderung dar, da die damalige Notation für unsere Gewohnheiten erst durch lange Be-schäftigung mit den Abweichungen zum heutigen Notenbild und vielen weiteren Besonderheiten entschlüsselt werden kann. Das Ensemble strebt durch dieses Vorgehen an, ein authentischeres Klangerlebnis dieser Renaissancemusik erreichen zu können… Ob ihnen das gelingt, können Sie selbst in der Herbstlichen Soirée am 09.10. um 19:30 Uhr in der Lutherkirche Leipzig erleben. Komplettiert wird das kurzweilige einstündige Programm durch weitere Motetten und Madrigale aus dem Barock und dem 20. Jahrhundert.

Besetzungswechsel
18.08.2011 22:41:04
An dieser Stelle möchten wir folgendes bekannt geben: Emanuel, unser treuer 2. Bass und damit Fundament des Ensembles seit fünf Jahren, wird uns im Oktober gen Rostock verlassen. Ein letztes Mal wird "Exer" in unseren Reihen zu unserer Herbstlichen Soiree am 9.10. in der Leipziger Lutherkirche zu erleben sein. Schon hier möchten wir dir für deinen Einsatz und die sehr intensive Zeit mit uns danken und hoffen, dass du mit deinem neuen Studium die richtige Wahl getroffen hast!
Emanuels Platz wird zukünftig Manuel Helmeke einnehmen. Auf die bevorstehende Zusammenarbeit freuen wir uns bereits jetzt sehr!
Thios Omilos in Ton und Bild
06.06.2011 19:47:26

Von unserem Auftritt bei der Verleihung des Heinz-Maier-Leibnitz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 9.5.2011 ist nun ein Video ins Internet gestellt worden. Unsere Auftritte sind an folgenden Stellen zu sehen:
- 0:00: "Barcarole" & "Ungarischer Tanz" (Arr.: Erwin Bootz)
- 41:00: "Can't buy me love" (Arr.: Keith Abbs) & "Michelle" (Arr.: Heinz Krato)
- 88:00: "Die Loreley - Ein tragisch Spektakel" (Arr.: Philipp Goldmann)

Viel Spaß beim Sehen und Hören!

Hier geht's zum Video!


Zudem haben wir eine Seite "Video" auf unserer Homepage eingerichtet. Einfach mal vorbeischauen!

Thios Omilos im Sozialen Netzwerk: Besucht uns bei Facebook!
22.02.2011 12:21:57

Und zwar unter: www.facebook.com/thiosomilos.


Bis dann!

Neue CD "Gallus - Hassler - Schein" erschienen
19.02.2011 18:57:01

Seit diesem Wochenende ist nun endlich unsere neue CD "Gallus - Hassler - Schein: Kontraste in der deutschen Kirchenmusik um 1600" im Handel erhältlich.
Die CD ist beim Label Rondeau erschienen und im September 2010 in der Heilig-Kreuz-Kirche produziert worden. Sie ist ab sofort z.B. auf unserer Internetseite und im Anschluss an unsere Konzerte zu erhalten.

Weitere Informationen:
Mit ihrer Debüt-CD gibt das Leipziger Ensemble Thios Omilos Einblicke in die geistliche Musik von Jacobus Gallus, Hans Leo Hassler und Johann Hermann Schein. Im Zentrum steht Hasslers „Missa Dixit Maria“. Den liturgischen Rahmen bilden die Grundmauern christlicher Verkündigung und die zentralen Kirchenjahresfeste Weihnachten, Ostern und Himmelfahrt.
Ein spannendes Experimentierfeld sind die Jahre vor, um und nach 1600 für die Künste gewesen! In der Musikgeschichte erweisen sie sich als ein Zeitraum voller Gegensätze. Traditionelle Satztechniken stehen Neuerungen gegenüber, die nicht zuletzt mit der rasanten Entwicklung der Instrumentalmusik innovative Gattungen wie Oper und Oratorium, geistliches Konzert und Kantate, aber auch die rein instrumentale Sonate, die Suite und das Concerto hervorbringen.
Mit den Kompositionen vorliegender Aufnahme zeigt das Ensemble Thios Omilos dem Hörer, wie nahe Aufbruch und Tradition, Neues und Altes mitunter beieinander liegen, ineinander greifen und wie wenig das Eine ohne das Andere denkbar ist, mag auf den ersten Blick verblüffen. Wer jedoch gespannt ist zu hören, wie sich die „Neue Musik“ des 17. Jahrhunderts Bahn bricht, ohne ihre historische Herkunft zu verleugnen, der lasse sich von Thios Omilos mitnehmen in die Welt von Gallus, Hassler und Schein.

Adventskonzerte und Jahresabschluss
02.12.2010 11:28:11

Pünktlich zum Wintereinbruch haben wir am letzten Wochenende unsere letzten beiden Konzerte in diesem Jahr gesungen. Am Samstag ging es nach Burgkemnitz, wo wir in einer sehr stimmungsvoll geschmückten Kirche unser Adventsprogramm "Macht hoch die Tür" sangen. Draußen herrschten zwar eiskalte Temperaturen und der ganze Ort einschließlich des Friedhofes um die ganze Kirche waren mit Schnee bedeckt, doch war das Konzert in der kleinen Kirche so gut besucht, dass hoffentlich niemanden kalt wurde. Besonders herzlich wurden wir vorher und hinterher auf dem Burgkemnitzer Weihnachtsmarkt eingeladen, wo wir uns hervoragenden Kuchen und echte Thüringer Bratwürste schmecken ließen. Vielen Dank an alle dafür! Das wird uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben!


Am Sonntag, dem I. Advent, ging es dann nach Pomßen. Dort war die alte Wehrkirche (und das hätten wir niemals für möglich gehalten) noch kälter als am Tag zuvor. Ich denke, dass ich nicht übertreibe, wenn ich behaupte, dass dies unser kältestes Konzert war (in der Kirche war es wohl so 0°C warm). Dick eingepackt in Jacken und zahlreiche Schichten von Hosen etc. ist aber auch dieser Abend gut gelungen.


Damit schließen wir also unser Jahr ab. Ein Höhepunkt war sicherlich unsere erste CD-Aufnahme im September für die CD "Gallus - Hassler - Schein: Kontraste in der deutschen Kirchenmusik um 1600". Jetzt freuen wir uns darauf, dass sie nun endlich auf dem Markt erscheint. Hier kann ich nur noch einmal werben für unser Sonderangebot zur Vorbestellung der CD - auch erhältlich hier auf unserer Homepage!


Zuletzt wünschen wir noch allen Freunden und unseren Familien eine weitere besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und einen unfallfreien Dezember trotz des ganzen Schnees!


Bis bald!


Euer Ensemble Thios Omilos


Philipp

Herbstliche Soirée
09.08.2010 13:54:40

Herbstliche Soirée
Lutherkirche Leipzig
Freitag, 20. August 2010, 20:00 Uhr

„Gallus - Hassler - Schein: Kontraste in der deutschen Kirchenmusik um 1600“

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie zu unserer mittlerweile traditionellen Herbstlichen Soiree einladen. Dieses Mal wollen wir Ihnen das Programm präsentieren, welches auch voraussichtlich im Januar 2011 als CD zu erwerben sein wird. Dabei werden wir Motetten von Jacobus Gallus und Geistliche Konzerte von Johann Hermann Schein, sowie die "Missa Dixit Maria" von Hans Leo Hassler zum Besten geben. Mit diesen drei Komponisten haben wir also ausschließlich Werke aus dem deutschsprachigen Raum ausgesucht, wenn sie auch gleich nicht alle auf Deutsch gesungen werden.
Gerade die Zeit um 1600 ist musikgeschichtlich äußerst interessant, da sich ziemlich genau um diese Jahrhundertwende herum der Umbruch von der Renaissance zum Barock vollzog. Während Hassler (1564-1612) sich in seinen geistlichen Kompositionen, vor allem in seiner Messe, noch sehr an den Vorgaben des Tridentiner Konzils orientiert und damit noch deutlich in der Tradition von Palestrinas steht, kann man bei Schein (1586-1630) schon deutlich barocke Züge in seinen Geistlichen Konzerten entdecken. Sie sind nicht nur schon durch Instrumente im Basso Continuo bereichert, sondern zeichnen sich durch eine teilweise sehr affektreiche und leidenschaftliche Gestaltung aus. Außerdem sind sie im Gegensatz zu den anderen lateinischen Kompositionen in unserem Programm in deutscher Sprache. Im Übrigen hat Schein die Sammlung seiner Geistlichen Konzerte, die „Opella Nova“, als Thomaskantor natürlich für die Thomaner geschrieben. Jacobus Gallus (1550-1591), auch bekannt als Jakob Handl, scheint dagegen Elemente der Renaissance und des Barock zu verbinden, obwohl er eigentlich der „älteste“ Komponist unseres Programms ist.

Verpassen Sie also auf keinen Fall dieses reizvolle Konzert, in dem jeder von uns Fünfen auch solistisch zu hören sein wird! Natürlich werden Sie uns aber auch wie gewohnt im Ensemble erleben. Zudem wird Alexandra Skiebe Continuoorgel und Benjamin Dreßler Violone spielen.

Karten gibt es an der Abendkasse zu 8 € und 5 € für Schüler und Studenten. Zeitiges Kommen sichert also gute Plätze!


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr Ensemble Thios Omilos

Herbstliche Soiree und CD-Aufnahmen
12.06.2010 12:30:08

Wir haben uns nun endlich auf einen Termin für die diesjährige Herbstliche Soiree geeinigt. Sie findet am Freitag, den 20. August 2010 um 20:00 Uhr statt. Dort singen wir ein Programm, das wir nur eine Woche später in der Heilg-Kreuz-Kirche Leizpig auf CD aufnehmen werden.


Und zwar singen wir geistliche Vokalmusik von deutschen Komponisten um 1600 herum. Mit Werken von Jacobus Gallus, Hans Leo Hassler und Johann Hermann Schein wollen wir darstellen, was für Spannung und Unterschiede sich in der Kirchenmusik um die Jahrhundertwende herum aufgetreten sind und wie sehr sich die Musik am Ende der Renaissance und am Anfang des Barock innerhalb kürzester Zeit gewandelt hat.
Von Jacobus Gallus werden Motteten zu hören sein, von Hans Leo Hasler vor allem seine Messe "super Dixit Maria" und von Johann Hermann Schein, zu dem wir als ehemalige Thomaner natürlich eine ganz besondere Beziehung haben, denn er war ehemaliger Thomaskantor, singen wir Kleine Geistliche Konzerte aus seiner für den Thomanerchor geschreibenen Sammlung "Opella nova".

Konzert in Markkleeberg fällt wegen Krankheit aus
29.05.2010 19:23:11

Heute mussten wir leider das Konzert in Markkleeberg, das morgen stattfinden sollte, absagen. Die Krankheitswelle hat auch uns erwischt und zwar so sehr, dass nicht mal ein Ersatzprogramm auf die Beine zu stellen war. Wir bedauern das sehr und hoffen, dass Sie uns trotzdem freundlich zugeneigt bleiben!

Achtung: Motetten in der Thomaskirche nicht im Januar, sondern im Februar
03.01.2010 14:52:09

Es freut uns sehr, dass unsere Homepage von den Lesern offensichtlich genau studiert wird. So wurden wir auf einen Fehler aufmerksam gemacht, den wir hier in aller Ausdrücklichkeit korrigieren möchten. Die Motetten in der Thomaskirche finden nicht wie ursprünglich und fälschlicherweise ausgegeben am 12.-14. Januar 2010, sondern am 12.-14. Februar 2010 statt. Vielen Dank für den freundlichen und wichtigen Hinweis!

Philipp

Monteverdis Marienvesper in der Thomaskirche am 28.11.
24.11.2009 09:26:01

Spektakulär wird es in der Thomaskirche: Advent – mit Monteverdis Marienvesper – prächtig, kunstvoll und selten zu erleben!
Am Samstag vor dem Ersten Advent 2009 schließen sich der Kammerchor Josquin des Préz, das Ensemble Thios Omilos, Solisten und das Leipziger Barockorchester zu einer Aufführung dieses großartigen Werkes zusammen. Die Sänger und Instrumentalisten werden dabei in der Thomaskirche von drei unterschiedlichen Orten (Altarraum, Chorempore und Nordempore) musizieren und damit einen großartigen Klangeffekt erzielen.
Im Jahre 1610 veröffentlichte der Mantuaner Hofkapellmeister Claudio Monteverdi eine Vespermusik für Marienfeiertage. Das Werk – heute meist mit dem Kürzel „Marienvesper“ bezeichnet – ist mit zahlreichen Vokal- und Instrumentalstimmen besetzt und weist stilistisch eine äußerst differenzierte Gestaltung auf. Monteverdi widmete die Vespermusik dem damals amtierenden Papst Paul V. aus der noblen Familie der Borghese, wohl in der Hoffnung auf eine Anstellung an einer der großen römischen Kirchen. Persönlich reiste er nach Rom, um sein Werk zu überreichen, jedoch wurde ihm dort nicht einmal eine Audienz beim Papst gewährt – Monteverdi kehrte unverrichteter Dinge nach Mantua zurück. Erst drei Jahre später ergab sich für ihn mit der Übernahme des Kapellmeisteramtes am venezianischen Markusdom der erhoffte Ortswechsel. Der für Monteverdi enttäuschenden Romreise verdankt die Musikwelt allerdings mit der „Marienvesper“ eine herausragende kirchenmusikalische Komposition, die bis in unsere Zeit immer wieder zu neuen Interpretationen herausfordert.
Als Venezianischer Kapellmeister kannte Monteverdi selbstverständlich auch die Werke Josquin des Préz‘, die fast ausnahmslos in den Musikverlagen der Lagunenstadt erschienen waren. Es ist daher ein reizvolles Unterfangen, eine Vespermusik durch zwei große Marienmotetten von Josquin zu ergänzen.

Monteverdi: Marienvesper


17. Projektkonzert der Reihe Josquin – Das Projekt
www.josquin-projekt.de
Samstag, 28. November 2009
19.30 Uhr Thomaskirche Leipzig
Anja Lipfert, Stefanie Fels – Sopran
David Erler – Altus
Kristian Sörensen, Sebastian Reim – Tenor
Karsten Müller – Bass
Ensemble Thios Omilos (Schola)
Kammerchor Josquin des Préz
Leipziger Barockorchester
Leitung: Ludwig Böhme

Karten zu 20 EUR und 15 EUR, ermäßigt 15 EUR und 10 EUR an allen bekannten ticket online-Vorverkaufsstellen.
Alle Marias haben freien Eintritt!

Konzert im Hauptgestüt Graditz abgesagt!
12.11.2009 22:50:09

Das Konzert im Hauptgestüt Graditz, das eigentlich am 29.11.2009 stattfinden sollte, wurde uns heute vom Veranstalter abgesagt.
Wer uns dieses Jahr mit unserem Adventsprogramm hören möchte, sei dafür umso herzlicher in das Jagdhaus Kössern eingeladen. Dort singen wir am Vorabend des 2. Advents, dem 5.12.2009 um 17:00 Uhr.

Rückblick herbstliche Sommerreise
09.10.2009 10:31:01

Thios Omilos on tour – auch in diesem Jahr hat sich unser Ensemble wieder auf den Weg gemacht und vor dem Beginn des neuen Semesters eine weitere Ecke der Bundesrepublik mit Konzerten beglückt. Vom 12. bis 20.September 2009 waren wir mit „Biller, Bach & Beatles“ im Norden zwischen Flensburg und Rostock unterwegs und sangen Konzerte in Gnoien, Klütz, Kiel, Sieverstedt, Werben an der Elbe und Gadebusch.


Es erwarteten uns blühende Landschaften, kulinarische Kostbarkeiten und akustische Wunderwerke...


Doch wie es der Zufall will, werden auch die schönsten Pläne von der Realität mehr oder weniger schnell über den Haufen geworfen. Nach dem zweiten Konzert in Klütz mussten wir krankheitshalber leider auf unseren zweiten Tenor Cornelius verzichten, den wir dann von Lübeck aus mit einer diagnostizierten Angina in einem verplombten Waggon (wie 1917 einst Lenin, nur in entgegengesetzte Richtung) als revolutionären Bazillus wieder nach Leipzig in Rekonvaleszenz setzten. Eine Programmumstellung war dringend notwendig, denn ohne Cornelius war ein Programm zwar mit Biller und Bach machbar, doch die Beatles hätten ohne ihn sehr alt ausgesehen...


Es ist heute Mode geworden, auf allen Gebieten Flexibilität zu fordern. Auf dem Arbeitsmarkt, in Schule und in Studium wird sie vorausgesetzt und wer nicht willens und in der Lage ist, einige unbezahlte Überstündchen abzuleisten, kann sehr schnell der Sorge enthoben sein, überhaupt zu einer Arbeitsleistung aufgefordert zu werden. Insoweit ist unser 1. Bass Philipp ein Musterbeispiel an genreübergreifender Flexibilität, da er es innerhalb kürzester Zeit bewerkstelligte, sich vom tiefengeprüften Bariton zum 2.Tenor aufzuschwingen. So war es uns möglich, mit einigen kosmetischen Programmverschiebungen und einer leichten Schwerpunktverlagerung von der Renaissance zur Romantik, die Konzertreise erfolgreich zu Ende zu führen. Ihm gebührt für diesen außerordentlichen Dienst großer Dank!


Erfreulich oft war auf dieser Reise auch ein Posten namens „Selbstverpflegung“ auf dem Reiseplan zu finden. Was im ersten Moment wie eine nervenfressende Zusatzlast erschien, entwickelte sich später zum Gemeinsinn fördernden Instrument einer ensembleinternen Sozialpolitik. Kurzum: jeder konnte nach seinen Leistungen und seinen Bedürfnissen in die Prozesse der Speisezubereitung eingebunden werden, wobei sich Tobias und Philipp als kreative Köche betätigten. Mir fielen mir vor allem die Aufräumungsarbeiten zu, was sich wiederum aus den meinen eigenen Fähigkeiten zur Speisezubereitung ergab. Arbeitsteilung in Küche und Musik, hier wie dort, doch eine Verbindung von beidem im Konzert steht leider noch aus...


Nebenbei konnten wir in Kiel und Klütz einige herrliche Impressionen von Ostseestrand und Herbstsonne, von Wind, Meer und Fischspezialitäten auf uns Wirken lassen.


Was bleibt nach einer solchen Reise? Sicherlich die Erinnerung an großartige Konzerte, schöne Städte und bezaubernde Landschaften. Doch mehr noch wirken die Begegnungen mit freundschaftlichen Klützern und kompetenten Gastgebern aus Werben nach. Sei es ein Spaziergang an der Elbe oder eine beeindruckende Führung durch Schloss Bothmer in Klütz; immer braucht es engagierte Menschen vor Ort, die neben der Erinnerung an ein Konzert später im Hirn auch Brücken zu Begriffen wie Freundschaft und Dankbarkeit schlagen lassen.

Patrick

Herbstliche Soiree am 25. September
24.09.2009 18:47:26

Hiermit möchten wir Sie und Euch ganz herzlich zu einem Konzert einladen, dass uns besonders am Herzen liegt. Es handelt sich dabei um die "Herbstliche Soirée" in der Lutherkirche am Johannapark, die dieses Jahr nun schon zum dritten Mal dort stattfindet. Zwischen Thomasalumnat und Musikhochschule gelegen, ist dieser Ort für uns symbolträchtig als Mittelpunkt unserer musikalischen Heimat zu sehen und Brennpunkt der beiden Institutionen, die uns musikalisch geprägt haben.
 
25. September, 19:30 Uhr
Lutherkirche am Johannpark, Leipzig
Herbstliche Soirée
Ensemble Thios Omilos
Alexandra Skiebe - Orgel
Eintritt: 8 €, Studenten und Schüler 5 €

Programm:


"Biller, Bach und Beatles" -


Motetten und Evergreens des 16., 17. und 20. Jahrhunderts

Im ersten Teil des Konzertes werden wir uns ganz zu unseren musikalischen Wurzeln, also der geistlichen Musik, bekennen. Motetten großer Renaissance-Meister wie Thomas Tallis und Christobal de Morales und Choräle von Johann Sebastian Bach werden eingerahmt durch zwei Kompositionen des derzeit amtierenden Thomaskantors und 16. Nachfolgers von Bach, Georg Christoph Biller, unter dem wir fünf neun Jahre lang im Thomanerchor gesungen haben.
Der zweite Teil wagt dann den Brückenschlag zu weltlichen Madrigalen von Orlando di Lasso, Thomas Morley und Hans Leo Hassler und zeigt unter anderem auf, wie bekannte und im ersten Teil gehörte Choralmelodien sich in weltlichen Kompositionen wiederfinden lassen, bevor wir dann zu den unsterblichen Hits der Comedian Harmonists und der Beatles überleiten, wobei sich zeigt, dass auch letztere manchmal im Gewand eines Renaissance-Madrigals auftreten können - zum Beispiel, wenn Sie im Arrangement der Kings Singers gesungen werden! Mit jazzigen Klängen wird dann der Kreis geschlossen - denn Georg Christph Biller ist nicht nur bekennender Beatles-Fan, sondern auch Jazz-Freund.


Zwischen den beiden Teilen spielt die Organistin Alexandra Skiebe „Drei jazzverwandte Choralbearbeitungen“ von Volker Bräutigam – hier noch einmal auf den oben genannten Brückenschlag zu verweisen, erübrigt sich.

Konzert zu Ehren des 140. Todestages von Carl Loewe
13.04.2009 12:27:38

Ein hochkarätiges Konzert zu Ehren des 140. Todestages von Carl Loewe (1796-1869) findet am Sonntag, 10. Mai 2009 (Muttertag) um 16.00 Uhr in der Stadtkirche St. Petri in Löbejün (Saalekreis) statt. Dazu laden die Internationale Carl-Loewe-Gesellschaft e.V. und die Stadt Löbejün herzlich ein.


Ausführende des A-cappella-Konzertes sind ehemalige Mitglieder des Leipziger Thomanerchores, die sich 2002 zum Männervokalensemble Thios Omilos zusammenschlossen. Dargeboten werden neben Chormusik von Carl Loewe, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg und weiteren Komponisten der Romantik auch A-capella-Werke zum Thema „Liebe & Wein“ bis hin zu Titeln der Comedian Harmonists.


Vor dem Konzert wird ab 14.00 Uhr auf dem Kirchhof  (bei schlechtem Wetter im benachbarten Stadthaus, Am Kirchhof 1) zu Kaffee und Kuchen eingeladen.


Trotz begonnener Umbauarbeiten kann die kleine Ausstellung zu Leben und Werk des bedeutenden Komponisten der Romantik Carl Loewe im Carl-Loewe-Haus ab 14.00 Uhr besichtigt werden.


Eintrittspreise: 5,- Euro, Ermäßigte: 3,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei


Weitere Informationen im Internet: www.carl-loewe-gesellschaft.de


Kartenvorbestellung und -vorverkauf: Tel.: 034603 / 7 11 88 oder 034603 / 77250 (Fremdenverkehrsamt Löbejün in der Kunst- und Kulturscheune des Historischen Stadtgutes Löbejün, Kämnitz 1)


oder per E-Mail: vorstand@carl-loewe-gesellschaft.de


 

"Vorzeichen" - Vernissage
18.01.2009 22:08:48

Am Donnerstag, dem 22.1.2009 singen wir anlässlich der Vernissage des Leipziger Künstlers Heinrich Mauersberger "Vorzeichen - Ein Künstler stellt sich vor". Sie ist vom 22.1. bis 7.3.2009 in der Galerie Villa Bösenberg in der Erfurter Straße 4 (Leipzig) zu bewundern. Wenn Sie am Donnerstag oder zu einen späteren Zeitpunkt vorbeischauen möchten, können Sie sich im folgenden (gekürzten) Artikel schon einmal selbst ein Bild über den Künstler und sein Schaffen machen!










Philipp










Nomen est Omen. In der Ausstellung Vorzeichen erlebt der Besucher die gezeichneten Werke des jungen Künstlers Heinrich Mauersberger, auf dem Weg zum Selbst, auf der Suche nach der Identität.
Heinrich Mauersberger ist ein Getriebener. Mit viel Disziplin und Ehrgeiz arbeitet er an seinen Werken und ist dabei immer auf der Suche, nach dem Entscheidenden, nach dem Selbst.
Beschäftigt er sich derzeit mit dem Ornament und seiner Erscheinung, ergründet er an ganz anderer Stelle die Fläche, oder auch den Kubismus. Konzentriert er sich hier auf das Wesentliche, verliert er sich dort in seiner Begeisterungsfähigkeit für optische Reize. Er arbeitet mal grob und flächig und dann wieder kleinteilig, sehr ornamental und facettiert.
Was dabei herauskommt sind ausdrucksstarke Werke, die den Betrachter in sich hineinzuziehen scheinen, zumindest aber einen Dialog fordern.
Heinrich Mausersberger ist am 30. September 1987 in Leipzig geboren. Wie seine Eltern und Geschwister konzentrierte auch er sich zunächst auf die Musik. Dass das nicht auch sein Weg ist, spürte er bald und probierte sich im Bildnerischen. In den Jahren 2002 und 2003 hatte er die Gelegenheit freiwillige Praktika in der Bühnenbildnerei des Theaters in Altenburg-Gera zu absolvieren. Als Schüler besuchte er zwischen 2002 und 2004 die Abendakademie der HGB Leipzig. Um sich stärker in seine Arbeit vertiefen zu können riet ihm sein damaliger Lehrer auf das Burg-Gymnasium in Wettin zu wechseln. Ab 2004 konnte Heinrich Mauersberger dort - mit dem Schwerpunkt der bildenden Kunst - lernen und arbeiten. Im Jahre 2007 schloss er mit dem Abitur ab und konnte so zum Wintersemester 2008 das Studium der Malerei Grafik an der HfBK Dresden aufnehmen.
Wohl auch aus diesem Grund ist die Vernissage zur Ausstellung „Vorzeichen“ des aufstrebenden jungen Künstlers Heinrich Mauersberger untermalt mit den Klängen des Ensembles, ehemaliger Thomaner, „Thios Omilos“.
Nutzen Sie die Gelegenheit diesem außergewöhnlichen, erfrischenden jungen Mann und seinen herausragenden Werken zu begegnen.
Tina Seyffert










Weitere Informationen:










Thomas Werner (Tel. 0179/3256931)
e
-mail:
thomaswerner@heinrichmauersberger.de
www.heinrichmauersberger.de

Live am Samstag in der Leipziger Marktgalerie
19.12.2008 00:02:42

Am nächsten Samstag, 20.12.2008, sind wir gleich zwei mal kurz hintereinander in Leipzig singend zu erleben. Zunächst um 15:00 Uhr in unserer Beinahe-Heimat, der Thomaskirche zur Motette - und anschließend, um ca. 17:30 Uhr, in der benachbarten Marktgalerie, wo wir im Rahmen des Weihnachtsmarktes beim Stand unserer CD-Produktionsfirma "Rondeau Production" auftreten werden. Beide Male werden wir stimmungsvolle Adventsweisen und Weihnachtslieder zum Besten geben.
Am Sonntag nach dem Gottesdienst in der Thomaskirche gönnen wir uns dann nach einem musikalisch sehr anstrengenden, anspruchsvollen, aber auch sehr erfolgreichem zweiten Halbjahr 2008, mit immerhin fünf völlig neu erarbeiteten Programmen (zwei verschiedenen auf der Sommerreise; dem Thomaskonzert, das uns sehr viel Freude bereitet hat, am 4.11. mit hervorragenden Gästen; "Now let us make a merry greeting" mit Madrigalen und heiteren Liedern rund um den Wein und das Weib; und "Salve Regina" mit besinnlichen Adventsgesängen), unserer ersten größeren Sommerreise mit immerhin 12 Konzerten in 18 Tagen, einem schönen Workshop mit Studenten aus Nanjing/China unter der Leitung von Simone Weißenfels, der großen gelungenen Uraufführung von Mathias Monrad Møllers großartiger vierteiligen Motette "Kreuz und Auferstehung" am 4.10.2008 und dem Erscheinen unserer ersten CD im August ("Auftakt")
eine Weihnachtsferienpause.
Für die nächsten Tage wünschen wir all unseren Freunden, Begleitern, Förderern und Familien fröhliche Festtage und hoffen auf ein freudiges Wiedersehen in 2009!

Eure "Omiloten"


Philipp

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