Das Männervokalensemble Thios Omilos wurde 2002 aus aktiven Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores gegründet und hat sich inzwischen mit einer festen Größe von fünf Sängern etabliert. Das Repertoire der Gruppe umfasst sowohl geistliche als auch weltliche Literatur von der Renaissance bis hin zur Moderne. Ein Hauptaugenmerk liegt auf Kompositionen der Romantik.
Darbietungen führten die Gruppe durch ganz Deutschland, sodass sich der Name Thios Omilos mittlerweile mit einer regen Konzerttätigkeit verbindet. So konnten die Sänger ihre klangliche Flexibilität und die Breite ihres Repertoires schon zu vielfältigen Gelegenheiten präsentieren. Zudem fand im Rahmen des Leipziger Bachfestes 2006 gemeinsam mit dem Ensemble amarcord ein öffentlicher Workshop statt, der neue und entscheidende Perspektiven in der künstlerischen Arbeit aufgezeigt hat. Mittlerweile macht Thios Omilos auch im Ausland von sich reden: im Oktober 2007 besuchte die Gruppe anlässlich einer Konzertreise die Volksrepublik China. Die musikalische Heimat des Ensembles bleibt aber die Leipziger Thomaskirche, wo Thios Omilos fest in die Ausgestaltung der Motetten und Gottesdienste eingebunden ist.
Philipp Goldmann und Andreas Emanuel Jessel, die bereits selbst kompositorisch hervorgetreten sind, haben in den Jahren vor dem Abitur tiefgreifende musikalische Erfahrungen als Präfekten des Thomanerchores sammeln können. Gemeinsam mit Patrick Grahl studieren sie mittlerweile bei renommierten Professoren an der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Gesang. Während Emanuel Jessel zum Wintersemester 2009 sein Studium an der Musikhochschule Karlsruhe weiterführt, hat Cornelius Frommelt, der ebenfalls Chorpräfekt war, in Leipzig ein Medizinstudium aufgenommen. Der Musik nicht beruflich verbunden, ihr jedoch gerade deshalb umso mehr zugetan, ist Tobias Ay, der in Halle/Saale Psychologie studiert.
Patrick Grahl, Tenor (l.o.) Cornelius Frommelt, Tenor (m.u.) Tobias Ay, Bariton (r.u.) Philipp Goldmann, Bass (r.o.) Andreas Emanuel Jessel, Bass (l.u.) |